Dos Passos wird wie Hemingway und Fitzgerald der „Lost Generation“ zugeschrieben.

Neben „Ulysses“ und „Berlin Alexanderplatz“ der dritte bedeutende Großstadtroman des 20. Jahrhunderts. Für Sinclair Lewis gibt der Roman „„…das Panorama, das Wesen, den Geruch, die Klangfarbe, die Seele von New York „ wieder. Es gibt keine konventionellen Protagonisten, anstelle der klassischen Erzählstruktur greift Dos Passos auf filmische Stilmittel zurück: Collage artig verbindet er Einzelschicksale mit den großen Themen der Zeit, Figuren treffen immer wieder scheinbar zufällig aufeinander; Schlagzeilen, Liedtexte, Schilder verbinden sich mit Gesprächsfetzen und Zeitungsartikeln; der Erzähler ist lediglich Beobachter wie der Leser.

Symbolhafte für die Unsicherheiten in Zeiten des Umbruchs stehen Autounfälle und Brände – die Figuren greifen nie ein, sondern bleiben immer (wie es der Großstadt allgemein zugeschrieben wird) Beobachter.

Das Thema im Roman: Überleben in einer sich verändernden Gesellschaft: Immigranten aus Europa, Zuwanderer vom Land – sie alle versuchen den amerikanischen Traum für sich zu erfüllen: die scheinbar Erfolgreichen landen an der Börse oder im Theater, die Erfolglosen landen auf der Straße, nehmen sich das Leben oder organisieren sich in Gewerkschaften.