Eigentlich wollte ich vor 14 Tagen nur „Die Chemie des Todes“ für lange heiße Sommernächte lesen.  Mehr als 3 Abende habe ich dann auch nicht dafür gebraucht. Der Thriller ist gut gestrickt – einzelne, prägnante  Sätze als Cliffhanger, dezente Hinweise die Vermutungen aufstellen lassen  und dann doch noch eine kleine Überraschung am Ende die Lust auf den zweiten Roman macht.

„Kalte Asche“ ist ähnlich aufgebaut, stützt sich für meinen Geschmack etwas zu oft auf den ersten Roman. Diesmal lockt uns Simon Beckett gekonnt auf eine falsche Fährte, baut bei der Auflösung bereits eine Überraschung ein die aber für meinen Geschmack zu übertrieben war. Ein weiterer Twist gegen Ende macht den Schluss etwas langatmig sodass ich mir eigentlich eine Beckett Pause verschrieben habe. Und dann auf den letzten 3 Seiten der Hammer – und kaum habe ich das Buch fertig gelesen muss ich in die nächste Buchhandlung laufen und mir Teil 3 der Geschichte um David Hunter holen. Als ob ich nicht genug ungelesene Bücher in meinem Zimmer verstreut hätte – Vielen Dank Herr Beckett

Beckett